Schön - ganz ohne rote Schale
Für das Keltern eines Roséweins braucht der Winzer eine schnelle Hand, so dass lediglich ein zarter rosiger Hauch an die roten Trauben erinnert und die Schale nur wenig Farbe abgibt.

Schnell fließt der Most aus edlen Rebsorten wie der französischen Pinot Noir-, Cabernet-Sauvignon- und Gamay-Trauben in die Fässer. Jung und kühl genossen, ist der Roséwein am besten.

Nomen est omen?
In Deutschland ist er einer der bekanntesten Vertreter: Trotz der roten Traube "Weißherbst" genannt, darf dieser Rosé sich nur so nennen, wenn er aus einer einzigen Traubensorte aufgesetzt wird.

Und ja, er schmeckt auch im Herbst wunderbar - ist jedoch ein typischer Sommerwein. Weitere berühmte Roséweine, die Sie beim WeinGraf entdecken können, sind der Chiaretto von Tenuta Roveglia oder von La Croix Bell der Caringole (Grenache / Syrah). Für die große Runde auf der Terrasse auch in der Magnumflasche.
Für Frauen und Männer - Rosé ist für alle da
Die zarte Farbe täuscht - Roséweine können auch mit starker fruchtiger Säure und vollmundig pfeffrigen Noten punkten.

Etwas für Kenner und Genießer. Probieren Sie den Rosato, der zu 100% aus der Nero d'Avola-Traube gekeltert wird oder den Clarette vom Weingut Knipser.

Hier ist Experimentierfreude gefragt.
Gerade, wenn Sie einen Wein suchen, der unaufdringlich, und dennoch charaktervoll als passende Ergänzung zu Fisch und Fleisch Ihre Speisen begleitet, liegen Sie mit einem Rosé richtig - und schlagen eine Brücke zwischen Anlässen, in denen traditionell Rotweine gereicht werden und denen, bei denen man früher auf Weißwein schwörte.